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Autor: maryam@GloSto

E-Waste Race: FraGy-Schulteam sammelt über 3800 Elektrogeräte und erreicht den 3. Platz im Kreis Euskirchen!

Vom 26. Februar bis 19. März 2024 fand das E-Waste Race im Kreis Euskirchen statt. Bei diesem Wettbewerb traten zehn Schulen mit ihren Schulteams gegeneinander an mit dem Ziel, möglichst viel Elektroschrott zu sammeln und dem Recycling zuzuführen.

Fotos: K. Kramer (FraGy Zülpich)

3. Platz im Kreis Euskirchen!

Vom 26. Februar bis 19. März 2024 fand das E-Waste Race im Kreis Euskirchen statt. Bei diesem Wettbewerb traten zehn Schulen mit ihren Schulteams gegeneinander an mit dem Ziel, möglichst viel Elektroschrott zu sammeln und dem Recycling zuzuführen. 

Für unsere Schule nahmen die Mitglieder der Nachhaltigkeits-AG und einige weitere Schüler/innen der Klassen 5/6 am E-Waste Race teil. Wir sammelten insgesamt über 3800 (!) Elektrogeräte, für die wir je nach Kategorie (z.B. Computer, Telefon) Punkte bekamen. Für unsere selbst produzierten Werbematerialien (Plakate, Flyer, Video) erhielten wir Bonuspunkte.

Am Ende belegten wir den 3. Platz beim E-Waste Race im Kreis Euskirchen!

Wir hatten (neben der durchaus anstrengenden Sammel- und Sortierarbeit) jede Menge Spaß und wissen jetzt, wie ein Plattenspieler funktioniert und wie cool man mit Walkman aussieht! 😉

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Verwandten, Nachbarn für die Abgabe so vieler alter und defekter Elektrogeräte!

Der Wettbewerb zeigte uns deutlich, wie viel Elektroschrott in unserem Alltag entsteht und wie wichtig das Recycling dieser Geräte ist. Denn die vielen wertvollen Rohstoffe, die sich im Elektroschrott befinden (z.B. Kupfer, Silber, Aluminium), können aufbereitet und für neue Geräte wiederverwendet werden. So muss man weniger Bodenschätze abbauen und schont die Ressourcen der Erde.

Der von uns gesammelte Elektroschrott wird über unseren regionalen Entsorger Schönmackers dem Recycling zugeführt.

Weiter Infos über unsere Schule findet ihr unter: https://www.fragy.de

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Das GymHo forstet auf! Aktion „1 Millionen Bäume“ gestartet

Am 19.12.2023 haben die Nachhaltigkeitskurse der Stufe 10 tatkräftig an der Baumpflanzaktion im Fleyer Wald teilgenommen. Wir nahmen Schüppe und Schaufel in die Hand und packten an, um dem Ziel ,1 Millionen Bäume zu pflanzen, ein Stück näher zu kommen!

Die Baumpflanzaktion der Nachhaltigkeitskurse haben Eindruck hinterlassen. Hunderte Bäume konnten im Flyer Wald besichtigt werden. Auch das Fernsehen und die lokalen Medien haben berichtet.

Fotos: © Gymnasium Hohenlimburg

Die Baumpflanzaktion der Nachhaltigkeitskurse haben Eindruck hinterlassen.

Am 19.12.2023 haben die Nachhaltigkeitskurse der Stufe 10 tatkräftig an der Baumpflanzaktion im Fleyer Wald teilgenommen. Wir nahmen Schüppe und Schaufel in die Hand und packten an, um dem Ziel ,1 Millionen Bäume zu pflanzen, ein Stück näher zu kommen!

Dabei wurden wir von dem sympathischen und engagierten Förster Thomas Jung sowie zwei Forstwirten von den WBH unterstützt. Außerdem erhielten wir pädagogische Begleitung vom Marienhof.

Um 9 Uhr trafen sich die Schüler*innen und Lehrer am Wald. Danach wurden wir freundlich von der Leiterin des Marienhofs, Silke Krüger, in Empfang genommen, die direkt mit kleinen Wissenspielen begonnen hat.

Weiter ging es mit der Einweisung, wie man korrekt Bäume pflanzt. Danach ging es voller Energie und Motivation in den Wald und wir fingen an, Baum für Baum zu pflanzen.

Auch das Fernsehen und die lokalen Medien haben berichtet.

Während des ganzen Tages wurden die Schüler*innen vom Radio, der Zeitung und dem WDR Fernsehen begleitet und interviewt. Zahlreiche Fotos und Interviews sind entstanden, sodass dieser Tag für immer in Erinnerung bleibt! Schauen Sie doch selbst in die Berichterstattung:

Lokalzeit aus Dortmund / ab Minute 14.30

Link zum Artikel in der Westfalenpost


Zum Schluss schrieben die Schülerinnen und Schüler ihre Gedanken zu diesem Tag auf.

Es entstanden viele positive Rückmeldungen und Erinnerungen. Diese wurden an einem Band gesammelt und anschließend als Andenken mit in die Schule gebracht.

Um 12 Uhr verabschiedeten sich alle und gingen mit einem guten Gefühl nach Hause, mit der Freude auf ein Wiedersehen der kleinen Bäumchen, denn das Gebiet, in dem wir die Weißtannen aufgeforstet haben, liegt im Fleyer Wald unweit des Spazierwegs, so dass wir unsere Bäume mit Sicherheit besuchen werden, um zu sehen, dass aus ihnen große, stolze Tannen werden.

Letztendlich kann man sagen, dass sich der Tag sehr gelohnt hat und er ein voller Erfolg.

Weitere Projekte unserer Schule zum Thema Nachhaltigkeit findet Ihr hier:

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DEMO gegen Rassismus

  • Angela Adhikari

  • IGS Lindenfeld

Wir haben am letzten Tag vor den Osterferien eine Demo gegen Rassismus veranstaltet. Die Idee kam von uns Jugendlichen. Unser Schulleiter hat uns die Genehmigung besorgt. Wir, das sind die Schülerinnen und Schüler der multikulturellen IGS Lindenfeld.

https://igs-lindenfeld.de

Demo gegen Rassismus auf unserem Schulhof

Wir haben am letzten Tag vor den Osterferien eine Demo gegen Rassismus veranstaltet. Die Idee kam von uns Jugendlichen. Unser Schulleiter hat uns die Genehmigung besorgt. Wir, das sind die Schülerinnen und Schüler der multikulturellen IGS Lindenfeld.

Wir kommen aus vielen verschiedenen Ländern und haben über 90% Migrationshintergrund. Auch viele unserer Lehrkräfte haben Migrationserfahrungen. Alle zusammen sind wir gegen Rassismus und haben daher auch andere Schulen in Offenbach eingeladen zu unserer Demo. Wir haben Transparente gebastelt und sogar die Grundschule hat mit Wimpelfahnen mitgemacht!


Wir sind gegen Rassismus und leben dies in unserer multikulturellen Innenstadtschule!

Früher hatten wir auch schon andere Aktionen für Mitmenschlichkeit und gegen Rassismus durchgeführt. So war am Schuljahresanfang eine südafrikanische Pantomimegruppe bei uns zu Gast und hat einen aktiven Mitmach-Workshop mit der ganzen Grundschule gemacht.

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Important Stories – Irina Dolinina

Recherchieren und die Informationen für die russische Öffentlichkeit bereitstellen, das ist die Arbeit von Irina Dolinina bei „Important Stories“. Die Journalistin knüpft Kontakte zu Informant*innen, überprüft Informationen und Quellen und spricht mit Betroffenen. So entstehen Reportagen und Berichte zu gesellschaftlichen und politischen Themen in Russland und Missstände werden aufgedeckt.

Irina und das Team von „Important Stories“ bilden eine der wenigen verbliebenen unabhängigen Medien in Russland. Denn die Pressefreiheit in Russland wird immer weiter eingeschränkt. Es gibt kaum noch unabhängige Zeitungen und Nachrichtensender. Viele Journalist*innen wie Irina werden als „ausländische Agenten“ bezeichnet und ihre Organisation zu einer „unerwünschten Organisation“ erklärt und verboten.

So musste auch Irina, als sie noch in Russland lebte, immer damit rechnen festgenommen zu werden. Es gab Hausdurchsuchungen und sie und ihre Familie wurden beschattet und bedroht.

„In Russland arbeiteten wir immer unter Druck mit dem Verständnis, dass man jederzeit verhaftet werden könnte, oder etwas Schlimmeres. Vor allem, nachdem ich 2021 als „ausländischer Agent“ bezeichnet wurde. Ich lebte mit ständigem Warten auf die Polizei oder FSB, die an meine Tür klopfte.“

Irina Dolinina

Sie ging nach Tschechien und arbeitete von dort aus weiter für die Plattform „Important Stories“. Doch auch dort wurde sie bedroht und war nicht mehr sicher. Nun lebt sie in Berlin… und macht weiter!

Gerade hat sie eine Reportage über die schlimme Situation der russischen Soldat*innen im Krieg gegen die Ukraine veröffentlicht. Informationen, die die Menschen in Russland sonst nicht bekommen könnten.

„Pressefreiheit ist das „Recht zu erfahren, was geschieht, warum es geschieht – und was schiefgeht.“

Investigativ Journalist Georg Mascolo

Quellen

64.6863136,97.7453061

Important Stories – Irina Dolinina

Russland

Land

Web | Social Media

Videos

Arte Doku: Exilrussen gegen Putin
https://www.arte.tv/de/videos/116706-001-A/re-exilrussen-gegen-putin/
Deutsch; 30:04 Minuten

Russische investigativ-Journalisten in Prag
https://www.zdf.de/nachrichten/heute-in-europa/russische-investigativ-journalisten-in-prag-100.html
Deutsch; 02:07 Minuten

Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

  • Warum ist dies eine Geschichte nachhaltigen Handelns?
  • Was bewirkt Irina Dolinina mit ihrer Arbeit bei „Important Stories“?
  • Was ist Pressefreiheit? Wie kann Pressefreiheit eingeschränkt werden?
  • Warum könnte ein Staat ein Interesse daran haben, die Presse zu kontrollieren?

    Arbeitsaufträge

    • Recherchiert: Wie ist die Situation der freien Presse weltweit. Schaut Euch dazu auch die von „Reporter ohne Grenzen“ veröffentlichte Weltkarte zur Pressefreiheit an: https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Junge_Leute/Weltkarte_2023-digital_beide_Seiten.pdf
    • Diskutiert: Welche Rolle haben Medien in einer Gesellschaft (Informationsfunktion, Meinungsbildungsfunktion, Kontroll- und Kritikfunktion)? Und welche Auswirkungen hat die Einschränkung der Pressefreiheit?
    • Jetzt seid Ihr dran: Erstellt ein Mindmap über die Bedeutung der Meinungs- und Pressefreiheit für Demokratie, Menschenrechte und Frieden.

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    Links zu Unterrichtsmaterial

    Kategorien

    Thematische Anknüpfungspunkte für den Unterricht

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    „Fairtrade Fever“ an der Luise: Wie wir mit einer Prise Fairness die Schule rocken!

    • Fairtrade-Team

    • Luisenschule – Gymnasium der Stadt Mülheim an der Ruhr

    Die Luisenschule hat bewiesen, dass Fairness nicht nur ein Wort ist, sondern eine Lebensweise! Mit jeder Aktion, jedem Bissen und jedem Film haben wir gezeigt, dass wir nicht nur den Titel „Fairtrade-Schule“ verdienen, sondern auch das Herz jedes Ethikliebhabers erobern können. Denn gemeinsam können wir die Welt nicht nur gerechter, sondern auch leckerer machen!

    In diesem Sinne: Auf zu neuen Fairtrade-Abenteuern!

    Trommelwirbel bitte!

    Nun ist es ganz offiziell. Wir haben Grund zu feiern! Die Luisenschule wird zur ultimativen Fairtrade-Schule gekrönt.

    Aber was genau bedeutet das? Nun, es bedeutet, dass wir nicht nur den fairen Handel unterstützen, sondern auch aktiv dazu beitragen, dass Bauern und Arbeiter in Entwicklungsländern gerechte Löhne erhalten. Das heißt, wir sagen „Auf Wiedersehen“ zu Ausbeutung und „Hallo“ zu Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit!

    Doch wie haben wir das geschafft? Nun, lasst mich die geheimen Zutaten verraten, die unser Fairtrade-Team und deren Unterstützer so unwiderstehlich machen!

    1. Die Nikolausaktion der SV

    Die SV der Luisenschule hat nicht nur die Socken gefüllt, sondern auch die Herzen höherschlagen lassen! Anstatt nur die typischen Leckereien zu verteilen, haben sie mit fair gehandelten Köstlichkeiten für strahlende Gesichter gesorgt. Denn wer sagt, dass der Nikolaus nicht auch ein bisschen ethisch sein kann? Zusätzlich wurde die süße Spannung durch die Adventskalender der Gepa bis zum Heiligen Abend hochgehalten.

    2. Faire Adventswoche der Q2

    In der Vorweihnachtszeit wurden unsere Küchen zu magischen Werkstätten des fairen Genusses! Der Q2 Zusatzkurs in Sowi hat sich nicht lumpen lassen und uns mit einem Feuerwerk an fair gehandelten Back- und Kochköstlichkeiten verwöhnt. Von knusprigen Plätzchen bis hin zu Donats und Getränken – alles mit einem Hauch von Fairness und einem Schuss guter Laune sowie Informationen rund um das Thema Fairtrade. Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hatte, konnte zudem ein selbsterstelltes Fairtrade-Kochbuch erwerben.

    3. Versorgung der Schule mit selbstgemachten Bio- und Fairtrade-Produkten durch den Ernährungslehre-Kurs

    Unser Ernährungslehre-Kurs und das Fairtrade-Team hat die Devise „Farm to Table“ auf ein neues Level gehoben! Mit selbstgemachten Bio- und Fairtrade-Leckereien haben sie nicht nur unsere Geschmacksknospen verwöhnt, sondern auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. Denn wer sagt, dass Bildung nicht auch durch den Magen geht?

    4. Aktionstag zur fairen Woche

    Film ab und Taschen auf! Unser Aktionstag zur fairen Woche hat nicht nur Hollywood in die Schule gebracht, sondern auch die besten Snacks der Stadt! Mit Filmen rund um das Thema Fairtrade und selbstgemachtem Popcorn und Gebäck haben wir gezeigt, dass Bildung und Genuss Hand in Hand gehen können.

    5. Der wöchentliche Verkauf

    In unserer Cafeteria kann man bei allen Kaffeeprodukten, bei jedem Schluck ein Stückchen Gerechtigkeit genießen (und dabei auch noch wach bleiben). Außerdem werden immer am Donnerstag in der 1. Großen Pause fair gehandelte Produkte vor der Aula angeboten – denn wer möchte nicht gerne wissen, dass sein gekaufter Schokoriegel ein Lächeln auf das Gesicht eines Bauern zaubert?

    6. Fairtrade jetzt auch im Unterricht

    Aber Moment mal, es wird noch besser! Wir haben auch eine Schülerakademie veranstaltet und die Thematik in die Lehrpläne von Wirtschaft/ Politik und Erkunde eingeführt, um unsere Mitschülerinnen und Mitschüler über die Bedeutung des fairen Handels aufzuklären. Denn Wissen ist bekanntlich Macht, und in diesem Fall die Macht, die Welt zu einem gerechteren Ort zu machen.

    Weitere Infos:

    Mehr über die Luisenschule:
    https://www.luisenschule-mh.de/
    Mehr über Fairtrade Schools:
    https://www.fairtrade-schools.de/aktuelles

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    Ein Tag für die „Menschlichkeit, Toleranz und den Frieden“

    • Vanessa Maiworm

    • Arnold Freymuth Gesamtschule Hamm

    Wer am 23.02.24 in die Arnold-Freymuth Gesamtschule kommt findet Schüler auf den Gängen, mit Laufzetteln und eine rege Diskussionsrunde in der Mensa. Diesen Freitag fand kein normaler Unterricht statt, alles drehte sich um das Thema „Menschlichkeit, Toleranz und Frieden“. Dazu gab es unter anderem eine Podiumsdiskussion mit unterschiedlichen Personen und einige von Schüler:innen und Lehrer:innen ausgearbeiteten Aktionen zum Thema.

    Moral, Ethik und Demokratie

    In der Mensa der Schule fand eine Podiumsdiskussion mit dem Schüler:innenparlamant, der Schulleitung, einigen Schüler:innen und einer eingeladenen Rabbinerin statt. Dabei konnten Fragen gestellt und rege diskutiert werden, um sich mit dem Thema „Moral, Ethik und Demokratie“ zu befassen.

    Weitere Aktivitäten

    Neben der Diskussion gab es auch noch die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten teilzunehmen, wie z.B.:

    • ein Poetryslam
    • Filmanalysen
    • Friedenstauben basteln
    • Loom-Bänder in den Farben der Friedenstaube basteln
    • Mitmachstationen zum Thema „Menschen- und Kinderrechte“
    • eine Ausstellung kreativer Schüler:innentexte
    • ein Infostand zur „Hammer Woche gegen Rassismus“


    Auch für das leibliche Wohl war gesorgt

    Einige Schüler:innen und Lehrer:innen bereiteten ein Multi-Kulit-Fingerfood und Waffeln in der Schulküche zu, welches anschließend verteilt wurde.

    Mehr über die Ardold Freymuth Gesamtschule:

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    Karawane für Frieden und Nachhaltigkeit

    Der Fluss Ewaso Ng’iro ist einer der wenigen Wasserquellen im trockenen Norden Kenias. Er fließt durch 10 Bezirke und versorgt über 4 Millionen Menschen mit Wasser für ihre Haushalte, Farmen und Vieh.

    Trotz der Trockenheit lebt die Hälfte der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Doch das Wasser des Flusses wird immer weniger und große Teile des Flusses trocknen aus. Grund dafür ist vor allem der Klimawandel. Diese Knappheit führte und führt immer wieder zu teils gewalttätigen Konflikten und Vertreibungen. Denn wenn Weiden verdorren, das Wasser versiegt und Tiere verdursten, geraten die Menschen an ihre Grenzen. Zwangsläufig vermehren und verschlimmern sich die Konflikte zwischen sesshaft und viehhütenden Gruppen, aber auch zwischen verschiedenen Gemeinschaften.

    Dass diese Konflikte nicht in Gewalt umschlagen, sondern gemeinsame Lösungen gefunden werden, ist das Ziel der Kamel Karawane, zu der verschiedene Organisationen einmal im Jahr aufrufen.

    Mehr als 200 Teilnehmende, legen bei sengender Sonne innerhalb einer Woche 240 km zurück, um auf die Probleme des Ewaso Ng’iro Flusses aufmerksam zu machen. Dabei machen die Teams verschiedene Stopps in den Bezirken und bringen die betroffenen Viehzüchtenden mit Landwirt*innen zusammen. Dabei lernen die Menschen die Probleme und Nöte der jeweils anderen kennen und suchen gemeinsam nach Lösungen.

    So wirbt die Karawane für Maßnahmen zum Schutz und Wiederherstellung des Ökosystems des Ewaso Ngiro-Flussbeckens und für das friedliche Zusammenleben zwischen den von diesem Fluss abhängigen Gemeinden.

    Aber die Karawane hat es auch geschafft eine breite Öffentlichkeit für die Probleme zu sensibilisieren. Es wurden Gespräche mit Regierungsvertretenden und Unternehmen geführt mit dem Ziel Regelungen zu finden, um einen gerechteren Zugang zu Wasser und Weideland zu erreichen.

    Quellen

    0.8623787,38.5134568

    Karawane für Frieden und Nachhaltigkeit

    Kenia

    Land

    Web | Social Media

    Weitere Infos

    Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

    • Warum ist das eine Geschichte nachhaltigen Handelns?
    • Welche Veränderung hat die Kamel Karawane erreicht?
    • Warum ist es förderlich für den Frieden, wenn die Kamel Karawane die Gemeinden darin unterstützt, gemeinsam die ökologischen Probleme anzugehen?

      Arbeitsaufträge

      • Recherchiert: Wie ist Kenia vom Klimawandel betroffen, welche Folgen und Probleme entstehen dadurch?
      • Diskutiert folgende Aussage: „Frieden und Nachhaltige Entwicklung sind zwei Seiten einer Medaille“.
      • Was sind die Folgen des Klimawandels weltweit und welche Konflikte können daraus entstehen? Findet auch Beispiele aus Deutschland. Erstellt in Kleingruppen ein Mindmap, das den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Konfliktrisiken darstellt.
      • Die Kamel Karawane hat eine Möglichkeit gefunden, Menschen zusammenzubringen, die aufgrund der Folgen des Klimawandels miteinander in Konflikt stehen. Fallen Euch weitere Möglichkeiten ein, wie solchen Konflikten begegnet oder vorgebeugt werden kann?

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      Thematische Anknüpfungspunkte für den Unterricht

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      Oase des Friedens – Wahat al Salam / Neve Shalom

      Zwischen den israelischen und palästinensischen Städten Tel Aviv, Jerusalem und Ramallah liegt ein kleines Dorf, das einen hebräischen und einen arabischen Namen trägt: „Wahat al-Salam“ und „Neve Shalom“. Beide Namen bedeuten „Oase des Friedens.“

      Hier leben etwa 60 Familien, die verschiedenen Kulturen und Religionen angehören. Sie haben sich bewusst dafür entschieden, gemeinsam in Frieden zu leben. Damit beweisen sie, dass ein gleichberechtigtes Zusammenleben von jüdischen und palästinensischen Familien möglich ist.

      Das Dorf wird abwechselnd von jüdischen und palästinensischen Bürgermeister*innen vertreten. Alle Bekanntmachungen und Informationen werden auf Arabisch und Hebräisch verfasst und die Kinder gehen in eine gemeinsame Schule, in der in beiden Sprachen unterrichtet wird. Auch Kinder aus den umliegenden Dörfern gehen hier zur Schule. Die 300 Schüler*innen feiern zusammen das islamische Neujahrsfest, das jüdische Passahfest und das christliche Osterfest.

      Dass jüdische und palästinensische Kinder gemeinsam zur Schule gehen, Freundschaften schließen können und die jeweils andere Kultur und Geschichte kennenlernen ist in Israel nicht selbstverständlich. Normalerweise gehen die Kinder in getrennte Einrichtungen und haben nur wenig Möglichkeiten, sich kennenzulernen.

      Doch in „Wahat al Salam / Neve Shalom“ sollen nicht nur Kinder miteinander und voneinander lernen. Auch für Erwachsene gibt es Bildungsangebote, bei denen es darum geht, die jeweils andere Sichtweise kennenzulernen. Dabei geht es beispielsweise um den Jahrestag der Gründung des israelischen Staates: In Israel wird dieser „Unabhängigkeitstag“ als nationaler Feiertag begangen, während er von palästinensischen Menschen oft als „Nakba“ (arabisch: „Katastrophe“) bezeichnet wird.

      Den Schmerz, die Geschichte, Sprache und die Kultur des jeweils anderen verstehen und respektieren zu können ist der Weg zu einem friedlichen Zusammenleben. Davon sind die Menschen in „Wahat al Salam / Neve Shalom“ überzeugt.

      Quellen

      31.9428,35.0464

      Oase des Friedens

      Kenia

      Land

      Web | Social Media

      Weitere Infos

      Friedensdorf in Israel – ARD Morgenmagazin
      https://www.youtube.com/watch?v=QVoSWhfiaso
      D; 04:47 Minuten

      Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

      • Warum ist dies eine Geschichte nachhaltigen Handelns?
      • Welche Veränderung hat das Friedensdorf erreicht?
      • In der Geschichte geht es darum, Vorurteile und Hass durch den Aufbau persönlicher Beziehungen abzubauen. Warum ist es wichtig, dass Menschen einander kennenlernen und sich austauschen, um zu Versöhnung und einem friedlichen Zusammenleben zu kommen?
      • Warum stellt der Dialog zwischen Israel*innen und Palästinenser*innen eine große Herausforderung für beide Seiten dar?

      Arbeitsaufträge

      • Recherchiert: Worum geht es bei dem Konflikt zwischen Israel und Palästina und warum ist die Situation so festgefahren?
      • Informiert Euch genauer über den Alltag von palästinensischen und israelischen Jugendlichen. Beschreibt, welche Auswirkungen der andauernde Konflikt auf die israelischen und der palästinensischen Jugendlichen hat oder haben könnte.

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      Mit unserem Schulgarten soll Köln-Sülz bunter werden

      • Iris Heide

      • Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium Köln

      Die wunderbare Welt der Garten- und Kreativ-AG am Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium!

      Wir sind die Garten AG vom EvT (Stufe 5). Wir haben einen Schulgarten und wollen, dass Sülz bunter wird.

      In diesem Jahr haben wir in unserem Garten gepflanzt, gegossen und Unkraut gejätet. Außerdem haben wir Samen gesammelt, bestimmt und sortiert.

      In unserer Garten AG geht es nicht nur darum, Pflanzen anzubauen und die Natur zu erkunden. Wir möchten auch, dass ganz (Köln-)Sülz grüner bzw. bunter wird, damit Insekten wie Bienen und Schmetterlinge Nahrung haben und damit auch für die Vögel gesorgt ist.

      Deshalb verteilen wir auf dem Sülzer Karnevalszug auch Samentüten mit den Samen, die wir das Jahr über gesammelt haben. Um umweltfreundlich und kreativ zu sein, haben wir die Logos auf den Samentüten (aus Umweltpapier) selbst gestaltet und benutzen keinen Kleber.

      Wir lernen viel über Pflanzen und setzen das Wissen auch in der Praxis um. Wir säen Samen, beobachten das Wachstum der Pflanzen und ernten schließlich unser eigenes Gemüse und Kräuter. Am meisten freuen wir uns auf unsere saisonalen und regionalen Erdbeeren.

      Wir sammeln auch Müll und reden darüber, wie Müll vermieden werden kann.

      Im Herbst und Winter basteln wir, z.B. Meisenringe. Wenn wir dabei mal naschen, achten wir darauf nichts mit Palmöl zu essen und reden darüber, warum Lebensmittel mit Palmöl nicht gut für die Welt sind.

      In unserem Schulgarten gibt es ein kleines Holzhäuschen mit unseren Geräten, Handschuhen und sonstigen Materialien. Insgesamt haben wir 10 Beete. Fünf normale und fünf Hochbeete. Hinter den Hochbeeten stehen einige Obstbäume, die uns der Förderverein gespendet hat. Zu unserem Garten gehören auch zwei Bänke und ein Tisch, an dem wir am Anfang immer alle Aufgaben besprechen. Es gibt einen weiteren abgegrenzten Bereich neben unserem Garten, der hoffentlich bald auch zu unserem Schulgarten gehören wird, dann können wir auch hier schöne und nützliche Pflanzen pflanzen.

      Zurzeit haben wir neben den Obstbäumen, einem Stachelbeerstrauch, einigen Lavendelbüschen, einer Kräuterspirale und unzähligen Blumenzwiebeln noch unser Erdbeerbeet. Im Frühjahr werden wir noch Kürbisse (damit wir zu Halloween wieder gruselige Kürbisse gestalten können), Zucchini, Tomaten, Salat, Himbeeren, Brombeeren und noch vieles mehr pflanzen. Wir sind gespannt, was alles dazu gehört, eigenes Gemüse zu ernten.

      Im Moment fragen wir uns, wie und wo Avocados wachsen und werden diese Frage sicherlich bald klären. Wie kann es sein, dass eine Avocado nur 1€ kostet? Bestimmt eine wichtige Frage.

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      Kleidertauschparty

      • Eva Szentivanyi

      • Märkischen Berufskolleg Unna

      Nachhaltigkeit und Spaß am Stöbern – eine Kleidertauschparty als Beitrag zur Fairen Woche 2023

      Anlässlich der Fairen Woche 2023 organisierten wir, die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales (FOS) eine Kleidertauschparty am Märkischen Berufskolleg Unna.

      Ziel der Aktion war es, auf das 12. Nachhaltigkeitsziel (nachhaltiger Konsum) aufmerksam zu machen und Kleiderspenden für den guten Zweck zu sammeln. Während der Veranstaltung haben viele Kleidungsstücke den Besitzer gewechselt, und werden im Sinne der Nachhaltigkeit mit Freude weitergetragen. Die verbliebenen Textilien haben wir an die Deutsche Kleiderstiftung verschickt, wo sie neu sortiert und an bedürftige Menschen im In- und Ausland verteilt werden.


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