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Autor: maryam@GloSto

Strom aus Ernteresten

Senf ist in dem trockenen Klima die wichtigste Ackerpflanze im Nordwesten Indiens. Die Senfschalen und -stängel, die bei der Verarbeitung zu Senföl übrigbleiben, wurden bisher nicht genutzt und deshalb verbrannt.  Im Jahre 2007 wurde in der Ortschaft Tonk das Biomassekraftwerk Kalpataru Power Transmission Limited in Betrieb genommen, das mit den Ernteabfällen des Senfanbaus Strom erzeugt. Etwa 5000 Bäuer*innen rund um das Dorf Uniara im Nordwesten Indiens verkaufen nun ihre Erntereste an das Biomassekraftwerk und erhalten so ein wichtiges Zusatzeinkommen, das für sie eine Einkommenssteigerung von bis zu 50% bedeutet.

Damit die Bauern den Brennstoff nicht über weite Strecken selbst zum Kraftwerk bringen müssen, wurden Sammelstellen im Umkreis von 50 km um das Werk errichtet. Die angelieferten Säcke mit Senfresten werden dort gewogen, die Bäuer*innen direkt bezahlt und der Brennstoff anschließend zum Werk transportiert.

Anstatt Kohle verfeuert das Kraftwerk die bisher wertlosen Abfälle und erzeugt so 8 Megawatt klimafreundlicheren Strom. Denn bei dieser Art der Stromerzeugung werden etwa 36.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Dies entspricht ungefähr der Menge an CO2, die ausgestoßen wird, wenn 8.300 Menschen von Berlin nach Mumbai und zurück fliegen.

Mit diesem Strom aus den vorherigen „Abfällen“ können 40.000 ländliche Haushalte versorgt werden.

Und das ist nicht alles: Aus der verbleibenden Asche werden Ziegel hergestellt, oder sie wird als Dünger auf den Feldern mit neuen Senfpflanzen verwendet.

Quellen

26.8105777,73.7684549

Strom aus Ernteresten

Indien / Bundesstaat Rajasthan

Land

Bundesstaat Rajasthan

Web | Social Media

Videos

Strom aus Ernteresten in Indien | Global Ideas
https://www.youtube.com/watch?v=NZlDVxF-o-g
D; 03:04 Minuten

Indien – Energie aus Senfstroh | Global 3000
https://www.youtube.com/watch?v=bDUCtRJy1k0
D; 06:57 Minuten

Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

  • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
  • Welche Veränderungen wurden erreicht?
  • Kennt Ihr andere Beispiele, bei denen Abfallprodukte zu anderen nützlichen Produkten weiterverarbeitet werden?

    Arbeitsaufträge

    • Abfälle als nützliche Rohstoffe zu sehen ist auch das Prinzip von Cradle to Cradle, einer Kreislaufwirtschaft ohne Abfall. Schaut Euch folgenden Erklärfilm an https://schule.klassewasser.de/739.php und arbeitet den Unterschied zwischen Cradle zu Cradle zu einer herkömmlichen Wirtschaftsweise heraus.
    • Diskutiert folgende Fragen:
      • Ist eine Welt ohne Müll möglich?
      • Warum reicht es nicht aus, den negativen Fußabdruck zu verringern?
    • Zeichnet einen möglichen Kreislauf für ein Produkt Eurer Wahl.

    Download

    Links zu Unterrichtsmaterial

    Ingrid Richl – Der positive Fußabdruck durch Cradle to Cradle https://cdn.website-editor.net/f3fa5fafc8c3499283fb91c088d4330f/files/uploaded/C2C_infoheft%2520Schule_Einzelseiten.pdf

    Freiburger Regionalgruppe CRADLE TO CRADLE – Erklärfilm https://schule.klassewasser.de/739.php

    C2C NGO – Bildungsmaterialien https://c2c.ngo/bildungsarbeit/

    Lehrer-Online – Kreislaufwirtschaft – Rezept gegen den Klimawandel? https://www.lehrer-online.de/unterricht/sekundarstufen/geisteswissenschaften/politik-sowi/unterrichtseinheit/ue/kreislaufwirtschaft-rezept-gegen-den-klimawandel/

    Kategorien

    Thematische Anknüpfungspunkte für den Unterricht

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    MycoTile

    „Die Baubranche ist ziemlich konservativ. Es ist schwer, die Leute davon zu überzeugen, dass sie eine Wand aus Pilzen bauen können, aber wir erhalten ständig positives Feedback und Akzeptanz.“

    Mtamu Kililo

    Als der kenianische Architekt Mtamu Kililo in einem Architektenbüro in Ruanda arbeitete, stieß er auf den natürlichen, nachwachsenden Rohstoff Pilzmyzel, der in der Natur in großen Mengen vorkommt. Pilzmyzele ist das fasrige Wurzelwerk von Pilzen. Mtamu Kililo lernte Möglichkeiten kennen, aus Pilzmyzel biologisch abbaubare Materialien herzustellen. So kam er auf die Idee, diese Methode für die Produktion von Baustoffen anzuwenden.

    Er gründete das Unternehmen MycoTile, das nun Baumaterial aus Ernteabfällen von Zuckerrohr, Kaffee, Kokosnuss und Reis in Kombination mit Pilzmyzelen herstellt. Es ist so stabil wie industriell gefertigtes Material, feuerfest und preiswert.

    Kenia muss das meiste Baumaterial importieren, dadurch ist es sehr teuer und es gibt nicht genug. Mit der Methode von MycoTile können lokale Rohstoffe genutzt werden, die reichlich vorhanden sind und bisher nicht genutzt wurden.

    Quellen

    -1.2832533,36.8172449

    MycoTile

    Kenia

    Land

    Nairobi

    Web | Social Media

    Video

    Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

    • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
    • Welche Veränderungen hat MycoTile erreicht?
    • Kennt Ihr andere Beispiele, bei denen Abfallprodukte zu anderen nützlichen Produkten weiterverarbeitet werden?

      Arbeitsaufträge

      • Abfälle als nützliche Rohstoffe zu sehen ist auch das Prinzip von Cradle to Cradle, einer Kreislaufwirtschaft ohne Abfall. Schaut Euch folgenden Erklärfilm an https://schule.klassewasser.de/739.php und arbeitet den Unterschied zwischen Cradle zu Cradle zu einer herkömmlichen Wirtschaftsweise heraus.
      • Diskutiert folgende Fragen:
        • Ist eine Welt ohne Müll möglich?
        • Warum reicht es nicht aus, den negativen Fußabdruck zu verringern?
      • Zeichnet einen möglichen Kreislauf für ein Produkt Eurer Wahl.

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      Ingrid Richl – Der positive Fußabdruck durch Cradle to Cradle https://cdn.website-editor.net/f3fa5fafc8c3499283fb91c088d4330f/files/uploaded/C2C_infoheft%2520Schule_Einzelseiten.pdf

      Freiburger Regionalgruppe CRADLE TO CRADLE – Erklärfilm https://schule.klassewasser.de/739.php

      C2C NGO – Bildungsmaterialien https://c2c.ngo/bildungsarbeit/

      Lehrer-Online – Kreislaufwirtschaft – Rezept gegen den Klimawandel? https://www.lehrer-online.de/unterricht/sekundarstufen/geisteswissenschaften/politik-sowi/unterrichtseinheit/ue/kreislaufwirtschaft-rezept-gegen-den-klimawandel/

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      Kann Stroh zu Gold werden?

      Jaruwan Khammuang beschloss, nach ihrem Studium in Bangkok in ihr Dorf in die nördliche Provinz Lampang zurückzukehren. Die Region lebt vom Reisanbau. Nach jeder Ernte verbrennen die Reisbäuer*nnen das übrig gebliebene Stroh und sengen die Stoppeln auf dem Feld ab.

      Ein Kilo geernteter Reis hinterlässt bis zu 1 Kilo Stroh. Verrottet es auf dem Feld, entsteht klimaschädliches Methangas, wird es verbrannt, wird CO2 freigesetzt und ein beißender Rauch belastet die Umwelt und die Menschen.

      Jaruwan hatte die Idee, das Reisstroh als wertvollen Rohstoff zu nutzen. Nach monatelangen Versuchen wusste sie auch wie und legte los!

      Mittlerweile wird das Reisstroh in der eigenen Fang Thai-Fabrik zu Zellstoff verarbeitet – ohne Zusatz von Chemikalien. Daraus lassen sich Reispapier und Einweggeschirr herstellen, die vollständig biologisch abbaubar sind und damit eine nachhaltige Alternative zu Plastik- und Styroporverpackungen darstellen.

      Außerdem bietet die Fabrik so zusätzliche Arbeitsplätze für die Reisbäuer*innen, die zuvor nach der Ernte arbeitslos waren und kein weiteres Einkommen hatten.

      Für die Zukunft hat sich die Fang Thai Factory das Ziel gesetzt, bis 2025 135 Tonnen Reisstroh zu verarbeiten.

      Jedes Jahr fallen in Thailand etwa 27 Millionen Tonnen Reisstroh an. Auf den Reisfeldern verbleiben etwa 18 Millionen Tonnen Reisstoppeln.

      Quellen

      18.6799728,99.7332501

      Kann Stroh zu Gold werden?

      Thailand

      Land

      Provinz Lampang

      Video

      Thailand: Wenn Stroh zu Gold wird | Global Ideas
      https://www.youtube.com/watch?v=fshrYnq30q
      D; 07:17 Minuten

      Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

      • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
      • Welche Veränderung hat Jaruwan Khammuang erreicht?
      • Kennt Ihr andere Beispiele, bei denen Abfallprodukte zu anderen nützlichen Produkten weiterverarbeitet werden?

        Arbeitsaufträge

        • Abfälle als nützliche Rohstoffe zu sehen ist auch das Prinzip von Cradle to Cradle, einer Kreislaufwirtschaft ohne Abfall. Schaut Euch folgenden Erklärfilm an https://schule.klassewasser.de/739.php und arbeitet den Unterschied zwischen Cradle zu Cradle zu einer herkömmlichen Wirtschaftsweise heraus.
        • Diskutiert folgende Fragen:
          • Ist eine Welt ohne Müll möglich?
          • Warum reicht es nicht aus, den negativen Fußabdruck zu verringern?
        • Zeichnet einen möglichen Kreislauf für ein Produkt Eurer Wahl.

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          WEEE Centre

          Alles begann damit, dass Boniface Mbithi bei einer sozialen Organisation arbeitete, die gespendete Computer an kenianische Schulen verteilte. Nachdem er mehr als 450.000 Computer in den Klassenzimmern zur Verfügung gestellt hatte, erkannte Boniface, dass die Laptops für die Schulen zwar sehr nützlich sind, es für die Entsorgung kaputter Geräte aber keine Lösung gibt. Denn wenn in Kenia Geräte kaputt gehen, landen sie meist auf Müllkippen, wo giftige Stoffe wie Quecksilber der Umwelt und den Menschen schaden.

          Boniface Mbithi begann deshalb 2012, die Geräte zu reparieren und aufzuarbeiten, und baute mit WEEE Centre (Waste Electrical and Electronic Equipment Centre) so Schritt für Schritt ein System auf, um den Elektroschrott in Kenia weiterverarbeiten zu können.

          „Alles kann Kreislaufwirtschaft sein, denn Kreislaufwirtschaft beginnt mit dem Design. Wenn wir unseren Planeten zu einem besseren Ort machen wollen, muss alles einen Kreislaufaspekt haben.“

          Boniface Mbithi

          Das Team des WEEE Centre repariert Geräte oder baut aus einzelnen Komponenten neue Computer. Ist dies nicht möglich, werden Metalle, Kunststoffe und andere Materialien getrennt und aufbereitet damit sie später als Rohstoffe wiederverwendet werden können.

          Inzwischen ist WEEE nicht nur in kenianischen Städten, sondern auch in 17 anderen afrikanischen Ländern aktiv. Mittlerweile sind 100 Sammelstationen eingerichtet worden. Für große Firmen bietet das Unternehmen einen Abholservice an, damit der Elektroschrott nicht einfach auf der Müllkippe landet, sondern verarbeitet werden kann. Bis heute hat Bonifaces Unternehmen über 11.900 Tonnen Elektroschrott verarbeitet und damit 5.000 Arbeitsplätze geschaffen.

          Von den 53,6 Millionen Tonnen Elektroschrott, die im Jahr 2019 weltweit anfielen, wurden nur 17,4 % recycelt. Bis 2030 wird der weltweite Elektroschrott voraussichtlich auf  74 Millionen Tonnen ansteigen. Und bis 2040 wird der CO2 Ausstoß, der durch die Herstellung und Nutzung von Elektronikgeräten entsteht, ungefähr 14 % der Gesamtemissionen erreichen.

          (Vereinte Nationen: The Global E-waste Monitor 2020; https://ewastemonitor.info/gem-2020/)

          Quellen

          -1.2832533,36.8172449

          WEEE Centre

          Kenia

          Land

          Nairobi

          Web | Social Media

          Videos

          #NoWasteChallenge: How WEEE Center is dealing with Kenya’s E Waste problem.
          https://www.youtube.com/watch?v=rVoEGmSxnKc
          E; 03:30 Minuten

          EXPLORING WEEE CENTER NAIROBI
          https://www.youtube.com/watch?v=oNNo-ecb_20
          E; 05:03 Minuten

          Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

          • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
          • Welche Veränderungen hat WEEE Centre erreicht?
          • Was macht Ihr, wenn z.B. Euer Handy kaputt ist? Wie viele Handys habt Ihr bisher gehabt? Wie lange nutzt Ihr Euer Handy im Durchschnitt? Rechnet nun aus, wie viele Handys jede*r von Euch in seinem oder ihrem Leben haben wird und wie viele Ihr als Klasse in Eurem Leben gebraucht haben werdet.

            Arbeitsaufträge

            • Viele kaputte Geräte aus Europa landen auch oft auf afrikanischen Müllkippen, obwohl der Export von Elektroschrott nach Afrika verboten ist. Recherchiert, wie unser Elektroschrott nach Afrika gelangt und welche Folgen für Menschen und die Umwelt dadurch entstehen.
            • Sammelt Ideen: Was können wir tun, damit weniger Elektroschrott anfällt? Und wenn doch welcher anfällt: Wie kann dieser fachgerecht recycelt werden?
            • Findet heraus, wo elektrische Geräte in Eurer Region zum Recyceln abgegeben werden können (z. B. Recyclinghöfe).
            • Findet heraus, wo in Eurer Region elektrische Geräte repariert werden oder wo Ihr lernen könnt, sie selbst zu reparieren (z. B. Repaircafés).
            • Testet Euch selbst: wie nachhaltig nutzt Ihr digitale Geräte? https://globalesklassenzimmer-aachen.de/online-module-smart-leben-4-0/modul-3-konsum-digital-nachhaltig/online-test-wie-nachhaltig-nutzt-du-digitale-technik/

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            Eine Welt Forum Aachen e.V.: Online Modul Smart Leben
            https://globalesklassenzimmer-aachen.de/online-module-smart-leben-4-0/

            Eine Welt Forum Aachen e.V.: Digital Breakout – Online Escape Game
            https://globalesklassenzimmer-aachen.de/escape-game/

            Eine Welt Forum Aachen e.V.: LearnStep – Smartphone, Tablets und Co
            https://globalesklassenzimmer-aachen.de/learnsteps/learnstep/smartphones-tablet-und-co/

            Eine Welt Forum Aachen e.V.: LearnStep – Digitaler CO2 Fußabdruck
            https://globalesklassenzimmer-aachen.de/learnsteps/learnstep/digitaler-co2-fussabdruck/

            Eine Welt Forum Achen e.V.: LearnStep – Das gute digitale Leben
            https://globalesklassenzimmer-aachen.de/learnsteps/learnstep/das-gute-digitale-leben/

            Eine Welt Forum Aachen e.V.: Erklärfilm – Digitalisierung und Nachhaltigkeit
            https://globalesklassenzimmer-aachen.de/online-module-smart-leben-4-0/modul-1-digitalisierung-nachhaltigkeit/lernvideo-digitalisierung-nachhaltigkeit/

            Film: https://www.welcome-to-sodom.de

            Multivision e.V.: REdUSE. Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde.
            https://www.globaleslernen.de/sites/default/files/files/education-material/reduse_umsetzung_klassen_5-12_lowres.pdf

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            CEIBA

            Eine moderne Frachtsegler-Flotte, die Waren über die Weltmeere allein mit der Kraft des Windes und der Sonne transportieren, ist das Ziel des Teams von Sailcargo in Costa Rica.

            In der ökologischen Werft “Astillero Verde” entsteht gerade die CEIBA, das größte Segelfrachtschiff der Welt: Es ist 45 Meter lang, kann 250 Tonnen Waren transportieren und soll zu 100% mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

            „90 Prozent des globalen Warenverkehrs, erfolgt mit Frachtschiffen, angetrieben mit Schweröl. CEIBA soll nun zeigen, dass es auch sauber geht.“

            Lynx Guimond – Sailcargo

            Mehr als 200 Menschen aus 28 verschiedenen Nationen haben seit 2019 am Bau der CEIBA mitgewirkt. Das Holz für das Schiff wird unter strengen Auflagen direkt vor Ort geschlagen. Dafür werden dann große Flächen mit den gleichen Baumarten wieder bepflanzt.

            Das Schiff entsteht quasi im Freien, direkt am Rande des Regenwaldes. Mittlerweile steht der 45m lange Rumpf. Doch es bleibt noch viel zu tun. Denn die CEIBA soll neben den Segeln mit einem solar- und windbetriebenen Elektromotor ausgestattet werden, so dass die Fahrt auch bei Windstille weitergehen kann.

            Während das Schiff noch gebaut wird, füllen sich bereits die Auftragsbücher. Firmen, die ihre Waren emissionsfrei verschiffen möchten, gibt es genug. Hoffentlich bald kann die CEIBA ihre Handelsroute zwischen Costa Rica und Kanada aufnehmen und in See stechen.

            Die CEIBA soll das Flaggschiff der emissionsfreien Schiffsflotte von Sailcargo werden. Denn das Team möchte zeigen, dass eine nachhaltige Frachtschifffahrt möglich ist.

            Quellen

            10.0713,-84.9487

            CEIBA

            Costa Rica

            Land

            Punta Morales

            Web | Social Media

            Video

            Weltspiegel: Klimaaktivisten bauen nachhaltiges Frachtschiff aus Holz in Costa Rica
            https://www.youtube.com/watch?v=4fX9ueeFrtM
            D; 6:33 Minuten

            Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

            • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
            • Was ist das Besondere an „CEIBA“?
            • Welche Produkte, die wir täglich nutzen und essen, kommen aus Übersee? Welche Produkte kommen aus der Region?

              Arbeitsaufträge

              • Recherchiert, welchen Anteil die Frachtschifffahrt am weltweiten CO2Ausstoß hat.
              • Erstellt eine Liste mit den Zutaten Eures Lieblingsfrühstücks und recherchiert die Herkunft der Zutaten. Zeichnet die einzelnen Orte in eine Weltkarte ein. Berechnet nun die Kilometer, die jede einzelne Zutat „gereist“ ist, und berechnet die Summe aller Kilometer für das Frühstück.
              • Schreibt je ein Rezept mit regionalen Produkten und erstellt aus allen Rezepten in der Klasse gemeinsam ein Kochbuch.

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              Closing the Loop

              In Ghana gibt es keine Einrichtungen für das Recyceln von Elektroschrott, wie Handys, Computer oder Laptops. Trotzdem landet hier Elektroschrott aus der ganzen Welt, vor allem aus Europa und den USA. In Ghana enden die Altgeräte dann auf Mülldeponien, wo sie die Umwelt verseuchen und die Gesundheit der Menschen gefährden.

              Closing the Loop geht einen ganz anderen Weg: Seit 2014 bietet das in den Niederlanden ansässige Unternehmen den Menschen in Ghana eine kleine Entschädigung für ihre gesammelten kaputten Handys, indem sie diese aufkaufen und nach Europa exportieren. Zurück in Europa werden diese Mobiltelefone recycelt, wodurch wertvolle Metalle wie Gold, Silber, Kupfer und Aluminium von den Handys wiederverwertet werden können.

              In Ghana konnten auf diese Weise rund 65.000 Mobiltelefone gesammelt, nach Europa verschifft, recycelt und als wertvoller Rohstoff wieder in den Produktionskreislauf eingebracht werden. Mehr als 4 Tonnen Elektroschrott landeten dadurch nicht auf dem Müll.

              Mittlerweile ist Closing the Loop neben Ghana auch in Ruanda, Mali, Sambia, Gambia, Südafrika, Nigeria, Malawi, Kamerun und Uganda aktiv.

              Jedes Jahr werden weltweit etwa 5,3 Milliarden Mobiltelefone zu Abfall. Nur ein sehr kleiner Teil davon wird recycelt. (Verband WEEE Forum und das Ausbildungs- und Forschungsinstitut der Vereinten Nationen)

              Quellen

              • 8.0300284,-1.0800271

                Closing the Loop

                Ghana

              • 52.2434979,5.6343227

                Closing the Loop

              Land

              Web | Social Media

              Videos

              Closing the Loop
              https://www.youtube.com/watch?v=TMzDSj5Fvfo
              E; 01:53 Minuten

              Closing the Loop
              https://www.youtube.co/watch?v=sgSqi8P5CeE
              E; 02:16 Minuten

              Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

              • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
              • Welche Veränderungen hat Closing the Loop erreicht?
              • Kennt Ihr andere Beispiele, bei denen Abfallprodukte zu anderen nützlichen Produkten weiterverarbeitet werden?

                Arbeitsaufträge

                • Abfälle als nützliche Rohstoffe zu sehen ist auch das Prinzip von Cradle to Cradle, einer Kreislaufwirtschaft ohne Abfall. Schaut Euch folgenden Erklärfilm an https://schule.klassewasser.de/739.php und arbeitet den Unterschied zwischen Cradle zu Cradle zu einer herkömmlichen Wirtschaftsweise heraus.
                • Diskutiert folgende Fragen:
                  • Ist eine Welt ohne Müll möglich?
                  • Warum reicht es nicht aus, den negativen Fußabdruck zu verringern?
                • Zeichnet einen möglichen Kreislauf für ein Produkt Eurer Wahl.

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                Africa Collect Textiles

                „Wir sind dabei, eine Kreislaufwirtschaft für Textilien zu etablieren! Indem wir gebrauchte Textilien und Schuhe von der Mülldeponie fernhalten, unterstützen wir die Umwelt und schaffen Arbeitsplätze.“

                „Warum wird Kleidung nicht genauso recycelt, wie Papier oder Glas?“, fragten sich Alex Musembi und Elmar Stroomer, die Gründer von Africa Collect Textiles (ACT). Sie suchten nach Lösungen um Modeabfälle zu vermeiden, stellten Container für Altkleider auf und entwickelten ein Sortier- und Recyclingverfahren, durch das Textilien wiederverwertet werden können. Nach dem Sammeln und Sortieren werden die tragbaren Kleidungsstücke weiterverteilt, alle anderen Textilien werden zu neuen Produkten verarbeitet: Denim wird zu Schuhen, Patchworks, Gesichtsmasken und Teppichen recycelt. Wolle und Acryl werden zu Decken und die Uniformen von Parkwächtern zu Schulranzen verarbeitet. Die neu entstandenen Produkte werden sowohl lokal als auch international verkauft.

                Zurzeit verfügt ACT über 44 Sammelstellen für Alttextilien in der Stadt Nairobi und hat 60 neue Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt wurden bisher 78.130 kg Textilien eingesammelt, wodurch 390 Tonnen CO2 eingespart werden konnte.

                Das Ziel von ACT ist es, immer mehr gebrauchte Kleidungsstücke vor der Mülldeponie oder der Verbrennung zu bewahren. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Designer*innen, Produzent*innen und Kunsthandwerker*innen ist ACT auf dem Weg eine Kreislaufwirtschaft für Textilien aufzubauen.

                Fast Fashion

                Immer mehr Kleidung wird nur sehr kurz oder nie getragen. Weniger als 1% aller produzierten Textilien wird recycelt. Der Großteil der aussortierten Kleidungsstücke wird verbrannt oder auf einer Müllhalde entsorgt – häufig in anderen Ländern Europas oder sogar des Südens. Weltweit wird jede Sekunde ein Müllauto – bis obenhin gefüllt mit Kleidung – auf einer Müllhalde oder in einer Verbrennungsanlage abgeladen. (www.exit-fast-fashion.de.)

                Quellen

                -1.2832533,36.8172449

                Africa Collect Textiles

                Kenia

                Land

                Nairobi

                Web | Social Media

                Weitere Infos

                Africa Collect Textiles feature on CGTN
                https://www.youtube.com/watch?v=-rrCIj_zDP8
                E; 04:24 Minuten

                ACT Africa Collect Textiles
                https://www.youtube.com/watch?v=LnIbI-7rPUk
                E; 01:30 Minuten

                Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

                • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
                • Welche Veränderungen hat Africa Collect Textiles erreicht?
                • Kennt Ihr andere Beispiele, bei denen Abfallprodukte zu anderen nützlichen Produkten weiterverarbeitet werden?

                Arbeitsaufträge

                • Abfälle als nützliche Rohstoffe zu sehen ist auch das Prinzip von Cradle to Cradle, einer Kreislaufwirtschaft ohne Abfall. Schaut Euch folgenden Erklärfilm an https://schule.klassewasser.de/739.php und arbeitet den Unterschied zwischen Cradle zu Cradle zu einer herkömmlichen Wirtschaftsweise heraus.
                • Diskutiert folgende Fragen:
                  • Ist eine Welt ohne Müll möglich?
                  • Warum reicht es nicht aus, den negativen Fußabdruck zu verringern?
                • Zeichnet einen möglichen Kreislauf für ein Produkt Eurer Wahl.

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                  Tres Hombres

                  Im Jahr 2007 hatten die drei Freunde Andreas Lackner, Jorne Langenlaan und Arjen van der Veen die verrückte Idee, Waren aus Übersee mit einem Segelschiff zu transportieren und damit die erste umweltfreundliche Schiffsflotte aufzubauen.

                  „Die 16 größten Transportschiffe zusammen stoßen so viel giftige Abgase aus wie alle Autos der Welt auf einmal.“

                  Andreas Lackner – Tres Hombres

                  Die Freunde kauften einen 32 Meter langen Kriegsfischereikutter aus dem Jahr 1943, den sie in zweieinhalb Jahren mit großer Mühe und zusammen mit vielen Helfer*innen auf Vordermann brachten und zu einem Segelschiff umbauten: 2009 stach die „Tres Hombres“ in Amsterdam in See und bringt seitdem regelmäßig Kakao, Rum und Schokolade aus der Karibik nach Europa. Die Mannschaft besteht immer aus fünf Seeleuten und ca. zehn Freiwilligen, die ein derartiges Abenteuer miterleben möchten.

                  Und dabei ist es nicht geblieben: Mittlerweile gibt es mehrere Schiffe, die gemeinsam unter der Schiffsflotte „Fairtransport“ unterwegs sind. So fährt die “Nordlys” die europäischen Seehäfen an und transportiert Olivenöl und Wein zwischen Portugal, Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark und Deutschland.

                  Allerdings ist die Fracht per Segelschiff drei-bis viermal so teuer, wie mit einem Containerschiff. Das liegt daran, dass das Schweröl, das die Containerschiffe verwenden, sehr preiswert ist und die Umweltschäden, die es anrichtet nicht im Preis einberechnet werden. Und mit dem Segelschiff dauert der Transport viel länger und das Tempo bestimmt der Wind. Aber bisher ist noch jede Fracht angekommen!

                  ©Foto: Fairtransport

                  Der aktuelle Standort der „Tres Hombres“ kann unter:  https://fairtransport.eu/de/unser-fuhrpark/tres-hombres/ verfolgt werden.

                  Quellen

                  52.3727598,4.8936041

                  Tres Hombres

                  Kenia

                  Land

                  Web | Social Media

                  Weitere Infos

                  Ahoi Tres Hombres Trailer
                  https://www.youtube.com/watch?v=KOKYk3Q59m0
                  D; 1:29 Minuten

                  ARTE Re: Wie Schiffe sauber werden
                  https://www.youtube.com/watch?v=YwPmwE89tFA
                  D; 31:50 Minuten

                  Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

                  • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
                  • Was ist das Besondere an „Tres Hombres“?
                  • Welche Produkte, die wir täglich nutzen und essen, kommen aus Übersee? Welche Produkte kommen aus der Region?

                    Arbeitsaufträge

                    • Recherchiert, welchen Anteil die Frachtschifffahrt am weltweiten CO2Ausstoß hat.
                    • Erstellt eine Liste mit den Zutaten Eures Lieblingsfrühstücks und recherchiert die Herkunft der Zutaten. Zeichnet die einzelnen Orte in eine Weltkarte ein. Berechnet nun die Kilometer, die jede einzelne Zutat „gereist“ ist, und berechnet die Summe aller Kilometer für das Frühstück.
                    •  Schreibt je ein Rezept mit regionalen Produkten und erstellt aus allen Rezepten in der Klasse gemeinsam ein Kochbuch.

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                    The Chain Effect

                    Jeder Mensch, der schon einmal in Beirut Auto gefahren ist, weiß von überfüllten Straßen, Staus und hoher Luftverschmutzung zu berichten. Fahrräder gehören nicht ins Straßenbild. Eine Gruppe junger Künstler*innen möchte das ändern: Sie möchten Beirut zu einer fahrradfreundlicheren Stadt machen. Mit Straßenkunst und Schablonen hinterlässt die Initiative „The Chain Effect“ (Der Ketteneffekt) in verschiedenen Gegenden von Beirut ihre Spuren. Mit Aussagen wie „Wenn du Fahrrad fahren würdest, wärst du schon da“ und „Verbrenne Fett, nicht Benzin“ ermutigt die Initiative die Beiruter*innen, die vielen Vorteile des Fahrradfahrens zu erkennen und das Auto stehen zu lassen: Sie sparen Zeit, bleiben fit und reduzieren den CO2-Ausstoß und Lärm.

                    Seit dem Start im Jahr 2014 waren die Reaktionen der Öffentlichkeit überwältigend. Dabei hatte die Gruppe anfangs gar nicht vor eine Initiative zu gründen. Sie begannen mit einem einzigen, großen Projekt, das eine einmalige Sache sein sollte, aber die Resonanz war so groß, dass sie beschlossen, weiterzumachen

                    Mittlerweile sind die Wandbilder überall in der Stadt zu sehen. Als Nachbarschaftsprojekte entstehen sie in allen Stadtteilen Beiruts und bringen so Fahrräder ins Stadtbild und in die Köpfe der Menschen.

                    „Ein Fahrrad ist revolutionär – es hat die Kraft, urbane Landschaften und soziale Rahmenbedingungen zu verändern, wenn es in das tägliche Leben und die Verkehrsmuster eingeführt wird. Es ist das ultimative Symbol für Freiheit, Gleichheit und Nachhaltigkeit in einer Gesellschaft.“

                    The Chain Effect

                    Darüber hinaus arbeitet „The Chain Effect“ mit privaten Unternehmen, Nachbarschaftsorganisationen und der Stadtverwaltung von Beirut zusammen, um an mehr Orten in der Stadt Fahrradabstellplätze und Fahrradwege zu schaffen. Sie organisieren Workshops für Fahrradreparaturen, Fahrradtouren und werben in einer jährlichen Kampagne dafür, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.

                    Und so wächst die kleine Gemeinschaft der Fahrradfahrer*innen in Beirut Jahr für Jahr und wird immer vielfältiger.

                    „Wir sind davon überzeugt, dass das Fahrrad im Libanon zu einer praktikablen und wünschenswerten Fortbewegungsmöglichkeit werden kann, die die Städte in einen gesünderen, effizienteren und angenehmeren Ort verwandelt, an dem man gerne lebt und durch den man sich bewegt.“

                    The Chain Effect

                    Quellen

                    33.88922645,35.50255852895232

                    The Chain Effect

                    Libanon

                    Land

                    Beirut

                    Web | Social Media

                    Weitere Infos

                    Zoukak El Blat Wall Painting with The Chain Effect
                    https://www.youtube.com/watch?v=Rl7eLpHJ3fc
                    0:52 Minuten

                    Better by Bike
                    https://www.youtube.com/watch?v=fBHeiMNZ62c
                    1:23 Minuten

                    Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

                    • Warum ist das eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
                    • Was ist das Besondere an „The Chain Effect“?
                    • Diskutiert die Aussage: „Das Fahrrad ist das ultimative Symbol für Freiheit, Gleichheit und Nachhaltigkeit in einer Gesellschaft.“

                      Arbeitsaufträge

                      • Recherchiert, welchen Anteil der asiatische Kontinent am weltweiten CO2Ausstoß hat.
                      • Untersucht die Zukunftsprognosen von Klimaforscher*innen für die Entwicklung des Klimas in den nächsten 100 Jahren.
                      • Recherchiert Beispiele nachhaltiger Mobilität in Eurer Region und stellt Sie auf einem Plakat dar. Habt Ihr weitere Ideen für eine nachhaltigere Mobilität?

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                      Mila Fair Clothing

                      Als Girish Krishnan im Jahre 2012 Mila Fair Clothing gründete, war klar, dass hier etwas Besonderes entstehen sollte. Im Gegensatz zu den vorherrschenden schlechten Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie, wollte Girish Krishnan zeigen, dass es auch anders geht.

                      Mila Fair Clothing ist ein kleiner Betrieb mit 15 Mitarbeitenden, die fest angestellt sind und faire und existenzsichernde Löhne erhalten, die deutlich über dem offiziellen Mindestlohn liegen. Es gibt geregelte Arbeitszeiten und es wird besonders großen Wert auf Arbeitssicherheit gelegt. 

                      Mila Fair Clothing stellt auch die Altersvorsorge der Mitarbeitenden sicher und sorgt für Schulungen und Weiterbildungen.

                      Doch damit nicht genug, denn Mila setzt sich für eine transparente Wertschöpfungskette ein. Deshalb werden die Rohmaterialien von zertifizierten Baumwollkooperativen und Stoffverarbeitungsbetrieben eingekauft. Auf diese Weise schafft Mila eine komplett transparente und faire Produktionskette von der Bio-Baumwolle über die Weiterverarbeitung bis zum Nähen der Textilien.

                      Zu den Kund*innen von Mila zählen vor allem innovative und nachhaltige Start-ups. Hier entstehen kleine Kollektionen nach GOTS und Fairtrade – Standard.

                      Quellen

                      11.1017815,77.345192

                      Mila Fair Clothing

                      Indien / Tiruppur

                      Land

                      Tiruppur

                      Web | Social Media

                      Weitere Infos

                      Get Lazy – Lieferant MILA Fair Trade Clothing, Indien (2015)
                      https://www.youtube.com/watch?v=n3ZuCqwD9GU
                      E mit D Untertitel; 05:00 Minuten

                      Leitfragen zur Reflexion und Weiterarbeit

                      • Warum ist dies eine Geschichte des nachhaltigen Handelns?
                      • Welche Veränderungen erreichte Mila Fair Clothing? Warum sind geregelte Arbeitszeiten und existenzsichernde Löhne etwas Besonderes?
                      • Wie wichtig ist Euch Kleidung und Mode? Wie oft kauft Ihr neue Kleidung? Und worauf achtet Ihr beim Einkauf? (zum Beispiel Preis, Aussehen, Qualität, Marke, Empfehlungen, bestimmte Siegel oder Standards wie Öko-Tex oder Fair Trade, Herstellungsland)

                      Arbeitsaufträge

                      • Schaut Euch das Etikett in Eurem T-Shirt, Hemd/Bluse, Pullover, Jeans … an: Wo kommt das Kleidungsstück her? Recherchiert, welche Herstellungsschritte notwendig sind, um z.B. ein T-Shirt herzustellen, wo diese stattfinden und welche ökologischen und sozialen Probleme dabei auftreten.
                      • Recherchiert, welche Kriterien der Faire Handel hat und was dies für die Menschen bedeutet.
                      • Überlegt weitere Lösungsmöglichkeiten. Wer kann was tun? Die Produzent*innen, die Firmen, Gesetzgeber*innen, Konsument*innen. Haltet Eure Ideen auf einem Plakat fest.

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